Hintergrund

Medienmitteilungen 2017

2. Forum Agrotourismus Schweiz : Emotionale Erlebniswerte als Schlüssel für Erfolg und Wertschöpfung

(von l. bis r.) Andreas Züllig, Andreas Allenspach, Ruedi Imgrüth, Esther Mottier-Gerber, Martina Fischli, Eva Brechtbühl, Sebastian Bellwald, Oscar Cherbuin und Roland Lymann.
Andreas Allenspach, Geschäftsführer und Roland Lymann, Präsident
Esther Mottier "Votre cercle de vie"

Photos © AGIR

 

Mehr als 50 Teilnehmer folgten am 31. Oktober der Einladung zum 2. Forum Agrotourismus Schweiz: Neben den Mitgliedern des Vereins nutzten auch zahlreiche Vertreter aus branchenverwandten landwirtschaftlichen Organisationen die Gelegenheit, Neues und Interessantes aus der Praxis zu erfahren und Kontakte zu knüpfen. Referate über die Schlüsselfunktion von emotionalen Erlebniswerten für die Kundenbindung, erhöhte Anerkennung und Wertschöpfung im Agrotourismus, aber auch technische Aspekte wie Raumplanung, Finanzierung agrotouristischer Projekte oder die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern standen im Mittelpunkt des Forums im Inforama Rütti.

Sebastian Bellwald CEO Planval AG und Co-Direktor von Interpret Switzerland zeigte in seinem Vortrag auf, wie Kunden in emotionale Erfahrungen eingebunden werden, welche zur aktiven Teilnahme einladen und das tiefgreifende Gefühl vermitteln, Hüter eines wertvollen Erbes zu sein.

Esther Mottier-Gerber, Landwirtin und begeisterte Naturheilpraktikerin, leitet mit ihrem Ehemann Nicolas den biodynamischen Hof „Ihr Lebenskreis“ in Château d’Oex (VD). Sie erläuterte, wie sich der Familienbetrieb seit Jahren mit viel Engagement und Herzblut für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Gesundheit und Ernährung einsetzt. «Ihr Lebenskreis» bedeutet auch, den Gästen das Leben auf dem Bauernhof auf der Basis eines holistischen Weltbildes mit familienfreundlichen, solidarischen Arbeitsmodellen näherzubringen. Mensch, Tier und Natur, Leben und Erleben, werden hier auf
vielfältige und zugleich einzigartige Weise miteinander verbunden.

Der Vortrag des Hotel Schweizerhof führte die Teilnehmer nach Lenzerheide (GR), das seinen Gästen, in enger Zusammenarbeit mit Erzeugern aus der Region, Erlebnisaufenthalte rund um das Thema Umwelt und historische Verwurzelung anbietet.

Die Workshops am Nachmittag wurden eingeleitet durch Andreas Züllig, Präsident von hotelleriesuisse. Im Anschluss danach führte Ruedi Imgrüth, Vertreter von Raum und Wirtschaft (rawi) Luzern, die Teilnehmer durch die schwierige Thematik im Bereich Raumplanung und Agrotourismus. Die komplexen Schnittstellen zwischen Gesetz und Praxis führen, so Ruedi Imgrüth, des Öfteren zu unerlaubten Bauten. Dabei gibt es einen sicheren Mittelweg, d.h. Konstruktionen, die legal sind und trotzdem den Rahmen herkömmlicher Unterkunftsformen sprengen. Wie schwierig es ist, Rechtmässiges und Sinnvolles auf einen Nenner zu bringen, wird anhand von Praxisbeispielen ersichtlich.

Eva Brechtbühl und Martina Fischli von der Schweizer Berghilfe setzten sich mit dem ebenfalls brisanten Thema der Finanzierung von agrotouristischen Projekten auseinander. Die Zusammenarbeit mit einem „Touroperator – Fluch oder Segen“, gab Anlass zu einem interessanten Austausch mit den Initianten des Projekts „Herzroute AG“, einer Veloroute für EBikes, die sich immer mehr Beliebtheit erfreut.

Oscar Cherbuin, von der Vereinigung Cossonay-Aubonne-Morges (ARCAM) erläuterte abschliessend die Rolle der Politik bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Agrotourismus-Anbieter. Ein Beispiel hierzu das «slow tourisme» – ein zukünftiges Önotourismus-Pilotprojekt im Waadtland.

Im Anschluss an ihre Abschiedsrede luden Roland Lymann, Präsident und Andreas Allenspach Geschäftsführer, alle Beteiligten zum 3. Forum Agrotourismus Schweiz im November 2018 ein.

Über Agrotourismus Schweiz
Rund 300 Bauernhöfe in der Schweiz zählen zur nationalen Dachorganisation Agrotourismus Schweiz. Diese Vermarktungsplattform hat zum Ziel, den Agrotourismus in der Schweiz durch Angebotsbündelung und Qualitätssicherung zu fördern. Zudem zählt die nationale Interessensvertretung zur Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen im Agrotourismus ebenfalls zum Aufgabenportfolio des Dachverbandes. Die Dachorganisation vereint somit heute schweizweit agrotouristische Angebote in den Bereichen Übernachtung, Direktverkauf, Gastronomie sowie Veranstaltungen und Events auf dem Bauernhof.

Kontakt Agrotourismus Schweiz
Andreas Allenspach, Tel. 031 359 50 30
info(at)remove-this.agrotourismus.ch agrotourismus.ch

Andreas Züllig, Präsident hotelleriesuisse, Hotel Schweizerhof, Lenzerheide, Tel. 081 385 25 25
schweizerhof-lenzerheide.ch
Esther Mottier, Tel. 026 924 69 89/079 108 09 88
votre-cercledevie.ch
Sebastian Bellwald, regiosuisse, Tel. 027 922 40 88
regiosuisse.ch
Ruedi Imgrüth, Raum und Wirtschaft (rawi), Kanton Luzern, Tel. 041 228 58 78
rawi.lu.ch
Eva Brechtbühl und Martina Fischli, Schweizer Berghilfe, Tel. 044 712 60 60 berghilfe.ch
Oscar Cherbuin, ARCAM, Tel. 021 862.22.75
arcam-vd.ch
Simon Brülisauer, Herzroute, Tel. 034 408 80 99
herzroute.ch
Günther Lämmerer, Eurotrek, Tel. 044 316 10 00
eurotrek.ch

Miss Earth Schweiz: Die Umwelt- und Sozial- Kandidatinnen stehen fest – Schulung auf einem Bauernhof

Der Auftakt zur Umwelt- und Sozialen Miss Earth Schweiz Wahl startete zum zweiten Mal mit Agrotourismus auf einem Bauernhof. Im Rahmen des Schulungscamps und Fotoshooting sind die Finalistinnen auf dem Hof CHASSERAL OUTDOOR in La Ferrière BE von Beate und Tony Krähenbühl - Gründer des Tony Crowhill Trekking und zeigten vollen Einsatz.

Bern, Oktober 2017, Die Kandidatinnen sind vom 26. bis 29. Oktober 2017 auf dem Agrotourismus-Hof von Beate und Tony Krähenbühl im Berner Jura. Dies ermöglicht den Kandidatinnen, einen authentischen Einblick in die Landwirtschaft zu bekommen sowie sich für die Thematik zu sensibilisieren. Darüber hinaus unterstützte Agrotourismus Schweiz das Schulungscamp von Miss Earth Schweiz, um auch auf das flächendeckende Angebot innerhalb der Schweiz von derzeit rund 300 Anbietern aufmerksam zu machen. Vom Bodensee bis ins Wallis besteht eine attraktive Auswahl an Ferienwohnungen, Zimmern, Schlafen im Stroh sowie Zelt- und Campingplätzen.

Somit erwartete die jungen Frauen ein umfangreiches Programm zwischen landwirtschaftlichen Tätigkeiten bis hin zu einem Foto-Shooting. Unterstützt wird das Schulungscamp neben zahlreichen Sponsoren von  Kamerateams und Akademie für Make Up -KETS- das Team, der „Akademie für Make Up Kunst“.

Die Mitorganisatorin Tanja Marcic „Die Mädchen werden dieses Jahr die Möglichkeit haben, die Schweiz ein einzigartiges Ferienerlebnis im Chasseral zu entdecken, als Botschafterin für Nachhaltigkeit ist es auch die
Vielseitigkeit der Schweiz der Bevölkerung nahe zu bringen. Es geht bei der Wahl zur Miss Earth Schweiz nicht nur um Schönheit und ein entsprechendes Auftreten. Sie sollen sich vor allem bewusst sein, dass es hier alles hauptsächlich um den Klimaschutz sowie soziale Projekte dreht. Mit Hilfe des Camps lernen sie aber auch, dass eine zukünftige Miss Earth Schweiz genau diese Projekte begleiten und auch entsprechend präsentieren muss.

„Es ist uns eine besondere Freude, Andreas Allenspach, der den Agrotourismus Schweiz verantwortet, für uns als Kooperationspartner für dieses Projekt gewinnen zu können und damit auch einer seiner Mitglieder. Bauer Tony gewährte uns allen einen lehrreichen Einblick in das Schweizer Landleben. Vergangenes Jahr war es ein großer Erfolg – dass unser Schulungscamp zum zweiten Mal auf einem Bauernhof stattfinden wird“, ergänzt Tommaso Longo De Tommaso, Mitorganisator der Miss Earth Schweiz Wahlen.

Der Agrotourismus ist im Aufwind: Authentizität, Brauchtum und Natur sind die Schlagwörter aus den  aktuellen Tourismustrend-Analysen. Drei Worte, die auch für den Agrotourismus in der Schweiz stehen.  Ländliche Idylle, traumhafte Landschaften, traditionsreiche Bauernhöfe und gastfreundliche Bauernfamilien sind Elemente, die sich der Agrotourismus Schweiz mit Überzeugung und Leidenschaft auf die Fahne geschrieben hat.

Ob der Gast per Velo von Hof zu Hof radelt oder einen Bauernhof als Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen oder Wanderungen nutzt – das Angebot eignet sich auch, um Teile im Land zu entdecken, die zuvor eher weniger bekannt gewesen sind.

Über Agrotourismus Schweiz
Rund 300 Bauernhöfe in der Schweiz zählen zur nationalen Dachorganisation Agrotourismus Schweiz. Diese Vermarktungsplattform hat zum Ziel, den  Agrotourismus in der Schweiz durch Angebotsbündelung und Qualitätssicherung zu fördern. Zudem zählt die  nationale Interessensvertretung zur Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen im Agrotourismus ebenfalls zum Aufgabenportfolio des Dachverbandes. Die Dachorganisation vereint somit heute schweizweit agrotouristische Angebote in den Bereichen Übernachtung, Direktverkauf, Gastronomie sowie Veranstaltungen und Events auf dem Bauernhof.

Kontakt Agrotourismus Schweiz
Andreas Allenspach
Brunnmattstr. 21
3007 Bern
Tel. 031 359 50 30
info(at)remove-this.agrotourismus.ch
www.agrotourismus.ch

Kontakt Hof CHASSERAL OUTDOOR
Beate und Tony Krähenbühl
La Chaux-d'Abel 96A,
2333 La Ferrière
Tel. 032 315 19 89
info(at)remove-this.trekk.ch
www.chasseraloutdoor.ch

Über die Miss Earth Schweiz Organisation
Miss Earth Schweiz ist an die gleichnamige Dachorganisation gekoppelt. Die internationale Wahl zur Miss Earth – drittgrößte Misswahl der Welt nach „Miss World“ und „Miss Universe“ – findet regelmäßig jeweils am Ende eines Jahres statt. Die Siegerin soll hier vorrangig Botschafterin für den Klimaschutz sein.
In der Schweiz verantworten Tanja Marcic und Tommaso Longo de Tommaso die Organisation die Wahlen. Dabei greifen die beiden Experten auf eine langjährige Erfahrung aus der Mode und Kosmetikindustrie zurück. Tommaso Longo de Tommaso war darüber hinaus international als Modelagent tätig.
Die Organisatoren von Miss Earth Schweiz realisierten gemeinsam mit den Missen im Rahmen ihrer Tätigkeit länderübergreifend über 100 karitative Projekte. Am Anfang war die Vision, Schönheit für einen guten Zweck einzusetzen. Heute hat sich daraus ein erfolgreiches Projekt entwickelt, welches in der Schweiz sowie auf der ganzen Welt anerkannt und geschätzt ist.

Kontakt Unternehmen:
Miss Earth Switzerland
Organisation GmbH
Tanja Marcic
Postfach 419
CH-3000 Bern 14
Telefon: +41 76 560 00 02
marcic.tanja(at)remove-this.MissEarthSchweiz.ch
www.missearthschweiz.ch 

Kontakt Presse:
Info(at)remove-this.missearthschweiz.ch

 

 

Bauernhof-Ferien mit Agrotourismus Schweiz

Ferien auf dem Bauernhof im Trend

 

Ferien auf dem Bauernhof werden immer beliebter. Je urbaner und verdichteter die Wohnstrukturen, je höher der Erwerbsanteil beider Eltern, desto grösser der Wunsch und die Sehnsucht der Erziehenden, ihren Kindern das authentische und naturverbundene Leben auf dem Lande zu zeigen.

Der Hof mit den vielen Tieren, die intakte Natur und die idyllischen Landschaften, weit weg von Konsum und Hektik, der strukturierte Tagesablauf und die gesunde Ernährung mit regionalen Erzeugnissen bieten den Kindern und Erwachsenen Abenteuer und Sinnlichkeit pur. Oft wird der Bauernhof als Entschleuniger vom Städte- oder Badeurlaub genutzt, als letzte Etappe auf der Rückfahrt aus dem Ausland. Akklimatisation und Regeneration vor dem Start in den hektischen Alltag. Sehr beliebt sind auch jene Betriebe, welche Reit- und Kinderferien ohne Elternbegleitung anbieten. So kann man die langen Sommerferien überbrücken, denn die Eltern haben oft nicht die Möglichkeit, ihren Nachwuchs während den ganzen Ferien zu begleiten oder zu beschäftigen.

Vergleicht man die Buchungszahlen, welche über das elektronische Reservationssystem von e-domizil abgeschlossen wurden, stellt man jedoch fest, dass es vor allem Erwachsene (92%) sind, welche ihren Urlaub auf einem Bauernhof verbringen. Nebst Ferienhäusern und –wohnungen kann man seit 2017 sogar Zimmer elektronisch buchen. Nebst der Landidylle und der Abgeschiedenheit gibt es bei vielen Betrieben die Möglichkeit, dem Landwirt bei der täglichen Arbeit über die Schultern zu blicken oder je nach Fähigkeiten selber beim Säen und Ernten, Füttern und Reinigen mitzuhelfen. Die körperliche Herausforderung, die Abwechslung vom Alltag, der Rhythmus der Natur, der direkte Kontakt zu Tier und Mensch sind sowohl Reiz als auch Herausforderung, sich freiwillig den ungewohnten geistigen und körperlichen Aktivitäten zu stellen. Der Landwirt übernimmt dadurch immer stärker die Rolle des Animators und Reiseführers. Er schlüpft aber auch automatisch in die Rolle des Botschafters für die Landwirtschaft, um das Bewusstsein für den vielfältigen und teils hoch technisierten Berufsstand sowie dessen Erzeugnisse zu fördern.

Durchaus lukrativ und eine neue Herausforderung für den Landwirt könnte die Organisation von Kursen oder Weiterbildungsseminare für Jugendliche und Erwachsene werden. Die Felder, Plantagen, Wald und Garten, aber auch Tiere, bieten unendlich viele Möglichkeiten, um Aktivitäten und Wissen zum Thema Natur und Landwirtschaft zu vermitteln. Anbau, Pflege und Ernte, Veredelung und Verarbeitung der Rohprodukte, Zubereitung zu Getränken und Gerichten, Herstellung von Natur- und Kosmetikprodukten, all das bietet die Erlebniszone Landwirtschaft. Und ganz zum Schluss kommen Verköstigung und Genuss zum Tragen. Nebst der Mitarbeit und Weiterbildung gibt es aber immer mehr Anfragen von Firmen und Vereinen für Personal- und Teambildungsanlässe sowie  Weiterbildungs- und Führungsseminare. Bauernhofführungen mit Apéro, Geburtstagspartys, Trekking bis hin zu Bauernhofolympiaden sind hoch im Trend und sichern dem Landwirt ein willkommenes Zusatzeinkommen. Der Direktverkauf von hofeigenen Produkten schliesst den Agrotourismus-Zyklus erfolgreich ab.

Agrotourismus Schweiz wurde 2010 gegründet und ist die nationale Dachorganisation für agrotouristische Angebote in der Schweiz. Im Zentrum der Aktivitäten steht die Vermarktung von Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Gästebewirtung auf Bauernhöfen, welche über die elektronische Buchungsportal holiday.agrotourismus.ch gebucht werden können.

Informationen
Agrotourismus Schweiz, Brunnmattstr. 21, 3007 Bern, Tel. 031 359 50 30,
info@agrotourismus.ch, www.agrotourismus.ch

Bern, im August 2017

De g. à d.: Roger Vuissoz, membre du comité de Touruval, Andreas Allenspach, Directeur d’Agritourisme Suisse, Antoine Fardel et Yann Roulet, président et vice-président de Touruval © Agri

Touruval devient Agritourisme Valais

La réflexion sur le développement et les synergies possibles entre les différents acteurs de
la promotion du tourisme rural et de l’agritourisme en Valais est au centre des préoccupations
de notre association. Nous avons constaté que ces secteurs sont en plein essor et que leur
développement va être encore plus important ces prochaines années.

Afin de ne pas « laisser passer le train », Touruval désire renforcer sa présence et son image
grâce à certaines collaborations avec l’association Agritourisme Suisse.

Actuellement dans l’ombre et trop peu connue du grand public, Touruval aimerait se donner
une deuxième jeunesse en devenant une section cantonale d’Agritourisme Suisse. Cette
affiliation permettra de représenter et promouvoir l’agritourisme du canton du Valais d’une
manière professionnelle et efficace. Dans ce sens, notre prochaine assemblée générale, qui
aura lieu Vendredi 28 avril prochain à 10 h au Pavillon agritouristique de Fol’Terres à Fully
va procéder à la modification de sa raison sociale et deviendra Agritourisme Valais.

Toute les personnes concernées ou intéressées par l’agritourisme et le tourisme rural sont
invitées à y participer.

A cette occasion, nous aurons aussi le plaisir d’informer les participants sur les modalités de
collaboration que nous entendons mettre sur pied avec l’association faîtière de l’Agritourisme
suisse. Son directeur, M. Andreas Allenspach, vous donnera toutes les informations sur les
activités de cette association.

Touruval, Association valaisanne pour le tourisme rural, Antoine Fardel, Président
Les personnes intéressées par cette réunion d’information peuvent s’inscrire par e-mail à info@touruval.ch

Neuigkeiten und Erlebnisse auf dem Bauernhof

Mitgliederversammlung Agrotourismus Schweiz, Hotzenhof, Baar / ZG

Baar, 20 April 2017 – Agrotourismus Schweiz hat heute seine 7. Mitgliederversammlung durchgeführt. Erstmals fand sie auf einem der 300 Bauernhöfe statt, bei der Familie Hotz in Baar, Kanton Zug. Nach dem offiziellen Teil folgte eine Hofführung sowie eine Diskussionsplattform zu verschiedenen Themen wie Reservationssysteme für Zimmer und Gruppenunterkünfte, Pauschalangebote für Reiseveranstalter als auch der neuen Homepage agrotourismus.ch.

Agrotourismus im Trend
Agrotourismus Schweiz kann auch 2016 positive Zahlen ausweisen. Die Anzahl Logiernächte (31‘500), welche über das elektronische Reservationssystem von e-domizil gebucht wurden, stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1.5%. Der Sicherheitsaspekt in der Schweiz, die Idylle in intakter Natur und der direkte Bezug zu Tieren und Pflanzen sind wohl ausschlaggebend, warum immer mehr Gäste (86% Schweizer, 10% Deutsche) ihre Ferien bei Landwirten in der Schweiz verbringen möchten. Aber auch die Übernachtungsangebote sind innovativer und vielseitiger und über elektronische Buchungsplattformen einfacher reservierbar geworden. Die rund 300 Anbieter offerieren nebst Ferienwohnungen, Schlafen im Stroh, Camping und Gruppenunterkünften neu auch Zimmer für Individualreisende an. Idyllische Standorte in den Bergen oder an Seen, aber auch innovative Unterkunftsformen wie Schlafen im Hühnerstall, Bienen- oder Baumhaus etc. runden die originellen Übernachtungsformen ab.

Bauer - Gastgeber - Animator
Nebst dem Übernachtungsangebot für Familien, Erwachsene und Gruppen stellen immer mehr Landwirte ihre Infrastruktur auch Firmen und Vereinen zur Verfügung. Sie kreieren mit ihren saisonalen Produkten schmackhafte Gerichte und servieren diese in ihren eigenen Hofbeizen. Immer beliebter sind die Höfe aber auch bei Unternehmen und privaten Gesellschaften, welche ihre Seminare und Firmenanlässe, aber auch Geburtstags- und Hochzeitfeiern auf Bauernhöfen durchführen. Nebst dem Kulinarischen werden als Ergänzung originelle Rahmenveranstaltungen wie geführte Hoftouren, Bauernhofolympiaden, Degustationen oder Kindergeburtstage angeboten. Bei Familien mit Kindern sind jene Betriebe am meisten gefragt, welche Ponys und Pferde zum Ausreiten und viele Hoftiere zum Füttern und Streicheln anbieten. Klassiker sind weiterhin Kinderferien ohne Elternbegleitung oder Aktivferien, bei welchen der Gast dem Landwirten über die Schultern schauen oder selber auf dem Feld und im Stall anpacken darf.

 

Gesamtangebot und neues Gütesiegel im Erlebnisbereich
Agrotourismus Schweiz möchte seine Leadfunktion gegenüber Anbietern und Gästen weiter ausbauen. Rechtzeitig auf die Sommerferien wird die Homepage erneuert. Neu werden nicht nur die Dienstleistungen der 300 Mitglieder, sondern das Schweizerische Gesamtangebot an Übernachtungen, Gastronomie, Hofläden, Produkten und Veranstaltungen dargestellt. Zusätzlich wird ein neues Projekt lanciert, welches nebst den bisherigen Übernachtungskriterien ein neues Qualitätsgütesiegel im Bereich Erlebnis lanciert, damit der Gast noch umfassender informiert ist, welche Abenteuer und Begegnungen ihn auf einem Hof erwarten.

 

Weitere Auskünfte:

Andreas Allenspach, Geschäftsführer, 031 359 50 30, 077 446 66 61, andreas.allenspach(at)remove-this.agrotourismus.ch

 

Regionale Kontaktstellen:

Westschweiz: Chantal Guyomarc‘h-Favre, 021 613 11 35,
antenne(at)remove-this.agritourisme.ch

Ostschweiz und Tessin: Ana Burger-Feitknecht, 062 777 23 08, 079 266 42 86,
kontaktstelle-ost(at)remove-this.agrotourismus.ch

Übrige Deutschschweiz: Madeleine Bachmann, 052 318 22 56, 078 626 97 90,
kontaktstelle-mitte(at)agrotourismus.ch

 

Zugang zu Fotos (© Agritourisme Suisse): agrotourismus.ch/photos

 

Gastgeber der 7. Delegiertenversammlung von Agrotourismus Schweiz - Familie Hotz, Hotzenhof, Baar (ZG)

Die Mitglieder von Agrotourismus Schweiz können während der Mitgliederversammlung und anschliessenden Führung die Synergien eines innovativen und modernen Landwirtschaftsbetriebes kennen lernen. Der Hotzenhof verknüpft den Direktverkauf von regionalen und saisonalen Produkten mit einem hofeigenen Gastrobetrieb für Gruppen und Vereine. Nebst dem Kauf von Produkten und Gerichten möchten die Kunden immer häufiger auch den Hof und die Landwirtschaft in Form einer persönlichen Führung kennen lernen.

Zwei neue Unterkunftskataloge 2017 : Urlaub auf dem Land und Rückkehr zur Natur !

28.11.2016 – Unter dem Motto « Back to nature » stehen der Agrotourismus sowie Schweizer Pärke im Mittelpunkt der  Kampagne 2017-2018 von Schweiz Tourismus. Ziel ist die Gestaltung eines nachhaltigeren Tourismus, der den Wunsch der Gäste nach Nähe zur Natur und hochwertigen Regionalprodukten erfüllen soll. Die neuen Kataloge 2017 von Agrotourismus Schweiz bieten nicht nur 400 Übernachtungsmöglichkeiten sondern erleichtern auch die Suche nach dem geeigneten Bauernhof oder Naturpark in der Schweiz. Die Fotos zeigen auf anschauliche Weise, dass Urlaub auf dem Land nicht nur Erholung sondern auch viel Stimmung und Gefühl bedeutet.

Die Unterkunftskataloge « Bauernhofferien in der Schweiz » von Agrotourismus Schweiz liefern eine übersichtliche Zusammenstellung der 400 Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Land, d.h. Ferienwohnungen, Ferienhäuser aber auch Gästezimmer, Gruppenunterkünfte, Alphütten, Tipis, Schlafen im Stroh, Baumhäuser und Zeltplätze.

Online-Buchungen über die Internetplattform e-domizil sind in einem eigenen Unterkunftskatalog aufgeführt. Ein weiterer Katalog umfasst die Buchungen, die direkt bei den Anbietern durchgeführt werden, wovon sich ca. 100 in der Westschweiz befinden. Reservierungen für Gruppenunterkünfte erfolgen neu auf www.gruppenhaus.ch. Auf mehreren Höfen kann der Aufenthalt ebenfalls mit Coop Superpunkten bezahlt werden. Begegnungen mit Mensch und Tier, Aktivurlaub oder kulinarische Entdeckungen, Seminare, Veranstaltungen und vieles mehr machen den Bauernhof zum Ort der Erholung für die Gäste.

Im Zeichen der Qualität

Die Dienstleistungen von Agrotourismus Schweiz bieten Garantie für höchste Qualität, denn alle Anbieter verfügen über eines der Gütesiegel dieser Dachorganisation. So gilt das Siegel mit der Kuh für landwirtschaftliche Betriebe und Weingüter. Das Gütesiegel mit der Blume umfasst Angebote im ländlichen Raum, jedoch ohne landwirtschaftliche Tätigkeit.

Die Angebote sind online abrufbar, und die Broschüren sind erhältlich bei Agrotourismus Schweiz www.agrotourismus.ch/de/service/broschueren/. bei Partnerorganisationen, wie Schweiz Tourismus sowie auf Messen und Ausstellungen.

Anbieter im Rampenlicht  !

Im November stand der Agrotourismus mehrmals ins Rampenlicht. So befand sich das Trainingslager der Schweizer Kandidatinnen des Miss Earth Wettbewerbs auf dem Bauernhof der Familie Neuenschwander in Rickenbach/LU:  www.bauer-fritz.ch. Der Saalpreis des agroPreis 2016 ging an Luciano und Agnese Berta, in Braggio/GR, www.braggiotourismus.ch für ihr Projekt « Agrotourismus in abgelegenen Gebieten : ein Puzzle mit vielen Teilen » In der Finalsendung vom 5. November wurde Sonja Schilt aus Iseltwald/BE, www.schiltenhof.ch, in der Sendung «SRF bi de Lüt» Gewinnerin der « Landfrauenküche ». Und bereits im Juli waren die Kochkünste von Michel Bessard aus Cremin/VD bei der RTS Sendung « Cuisine de chez nous » zu bewundern.

AGIR

Auskünfte : Agrotourismus Schweiz, info(at)remove-this.agrotourismus.ch