Medienmitteilungen 2018

 

10. Juli 2018

Ferien auf dem Bauernhof – Alternative Reiseformen entdecken

Agrotourismus Schweiz betreut über 250 Anbieter, welche nebst aktiver  Landwirtschaft Feriengäste beherbergen, verpflegen und betreuen. Dabei spielen die Faktoren  „Erlebnis“ und „Begegnung“ mit Menschen, Tieren und Natur eine zentrale Rolle und bieten eine attraktive Alternative zu den herkömmlichen Reiseformen.

Gäste, welche Ferien auf einem Bauernhof verbringen, stammen zu 84% aus der Schweiz und 11% aus Deutschland. Die Mehrzahl davon sind Familien mit Kindern, welche die ländliche Umgebung schätzen und den vielfältigen und abwechslungsreichen Alltag eines  Landwirtschaftsbetriebes aktiv miterleben möchten. Höfe mit Pferden sind vor allem bei Mädchen sehr gefragt, sei es für tägliche Austritte bis hin zu mehrtägigen Trekkings. Bei rund 170 Anbietern darf der Gast aktiv mithelfen, sei es beim Tiere füttern, Kühe melken, säen und ernten.

Nebst den Familien sind es aber vor allem auch viele Erwachsene, welche aus dem Alltag ausbrechen möchten und einen Ausgleich zum Familien- und Arbeitsalltag suchen. Dabei spielen die Ruhe und Erholung in der ländlichen Umgebung, die gesunde Ernährung und der Austausch und die  Begegnung mit den Gastgebern eine zentrale Rolle. Einige Höfe haben sich darauf spezialisiert, Wellness, Massagen und Therapien  anzubieten. Die Produkte für den Tee, die Blütenbäder und die Salben können gleich selber gepflückt und verarbeitet werden.

Nebst den üblichen  Unterkunftsformen wie Ferienwohnung, Zimmer, Gruppenunterkunft, Camping und Tipi ist in der Schweiz „Schlafen im Stroh“ äusserst beliebt. Nebst den Familien sind es immer mehr Pilger, Wanderer und Velofahrer, welche eine einfache und preiswerte Unterkunft suchen und dabei grossen Wert auf eine gesunde und reichhaltige Verpflegung legen. Für jene, welche das Exklusive suchen, bieten einige Gastgeber exklusive und liebevoll umgebaute Bienenhäuser,  Zirkuswagen, Hühnerställe bis hin zu Baumhäusern an.

Landwirtschaftsbetriebe, welche Agrotourismus betreiben, erwirtschaften daraus bis zu 30% ihres Einkommens. Er ist vor allem für die Gastgeberinnen ein wichtiger Erwerbsfaktor, da sie oft über keine landwirtschaftliche Ausbildung verfügen und sonst einer auswärtigen Tätigkeit nachgehen müssten. Nebst den Übernachtungen spielen vor allem die Hofläden,  aber auch Gastrobetriebe, Seminar- und Eventlokale eine zentrale Rolle. Sie sind sowohl für Privat- als auch für Firmenanlässe sehr beliebt, da sie sich in ländlicher Umgebung befinden und der Anlass mit einer Hofführung oder Degustation kombiniert werden kann. Immer beliebter werden aber auch Bauernhofolympiaden und Kindergeburtstage etc. auf dem Bauernhof.

Agrotourismus Schweiz wurde 2010 gegründet und ist die nationale Dachorganisation für agrotouristische Angebote in der Schweiz. Im Zentrum der Aktivitäten steht die Vermarktung von Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Gästebewirtung auf Bauernhöfen. Ferienwohnungen und Gruppenunterkünfte können zu einem grossen Teil über das elektronische Buchungsportal holiday.myfarm.ch und gruppenhaus.ch gebucht werden.

Informationen: Agrotourismus Schweiz, Brunnmattstr. 21,  3007 Bern
Tel. 031 359 50 30 - info@myfarm.ch – www.myfarm.ch

 

 

25. Mai 2018

Mit dem Fahrrad und Zug unterwegs, auf den Wegen der nachhaltigen Landwirtschaft in der Schweiz

Vom 30. Mai bis 5. Juni 2018, findet die Europäische Nachhaltigkeitswoche statt. In diesem Rahmen reisen die jungen Leute von the fair traveller quer durchs Land, und entdecken dabei zwölf nachhaltige Agrotourismus Schweiz Bauernhöfe, die sich für unsere Zukunft einsetzen ... [weiter lesen]


Entdecke die 2 Kreisläufe!

Zwei Routen um die Schweizer Landschaften nachhaltig mit Fahrrad oder Zug zu entdecken.

Im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche 2018, wurden zwei Routen entwickelt die es ermöglichen zwölf Bauernhöfe zu entdecken die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Sie wurden von zwei Teams von der Organisation the fair traveller getestet.

Diese 7-Tages-Routen sind perfekt um das beste der ländlichen Schweiz mit dem Fahrrad oder dem Zug zu entdecken. Es ist natürlich auch möglich mehrere Nächte in jedem Hof zu übernachten, und die vielen Aktivitäten vor Ort zu geniessen. Jeder Betrieb weist interessante nachhaltige Praktiken auf, die gerne mit den Gästen geteilt werden.

Ab dem 11.06.2018 werden für jede Etape ebenfalls persönliche Erlebnisberichte zu Transport und den nachhaltigen Aktionen von den Teams von the fair traveller hier zur Verfügung stehen : thefairtraveller.org/agrotourism-faircrawl-2018.

BIKE / FAHRRAD / VELO

TRAIN / ZUG & BUS

5 Seen und das Jura Massiv
Vierwaldstättersee - Sempachersee - Bielersee - Neuenburgersee Genfer See

Tag 1
Ankunft in Luzern, Mittagessen in der Stadt oder am Ufer von Vierwaldstättersee. Abfahrt Richtung Norden, und östlich um den Sempachersee bis Nottwil.
Distanz 33 km - Anstieg 300 m - Dauer 2h
Nacht 1 Bauernhof Bisang

Marie-Theres & Walter Bisang-Dober

Kohlweid, 6207 Nottwil

www.kohlweid.ch

+41 41 937 12 05

 

Tag 2
Quer übers Mittelland bis nach Burgdorf - Mittagspause in Eschholzmatt
Distanz 72 km - Anstieg 568 m - Dauer 4.5h

Nacht 2 Bauernhof Bättwil
Elisabeth & Werner Mathys
Bättwil 1, 3400 Burgdorf
www.bauernhof-baettwil.ch

+41 34 422 38 36

 

Tag 3
Fahrt bis an den Bielersee und entlang bis runter nach Neuenburg - Mittagspause - und Zug nach La-Chaux-de-fond - Ankunft im Jura Gebirge.

Distanz 82 km - Anstieg 480 m - Dauer 5h

Nacht 3 Chasseral Outdoor

Tony und Beate Krähenbühl

La Chaux-d'Abel 96A, 2333 La Ferrière

www.trekk.ch

+41 32 315 19 89

Tag 4
Überfahrt entlang des Jura Massiv - Mittagspause in Moutier - Abfahrt Richtung Solothurn.
Distanz 86 km - Anstieg 493 m - Dauer 5h20

Nacht 4 Hof zur Linde

Brit Eli Sparby & Urs Stuber

Dorfstrasse 4, 4536 Attiswil

www.hof-zur-linde.ch

+41 32 637 25 73

 

Tag 5
Route entlang der Aare und bis nach Murten - Mittagspause in Aarberg
Distanz 70 km - Anstieg 360 m - Dauer 4h20

Nacht 5 Ferme des Pontets

Roland & Germaine
Chemin des Pontets 6, 1721 Cormérod

+41 26 684 08 48

 

Tag 6

Abfahrt nach Estavayer-le-Lac am Neuenburger See - Mittagspause in Yverdon - sportliche überquerung nach Aubonne.

Distanz 102 km - Anstieg 1200m - Dauer 10.5h

Nacht 6  Jardins de Chivrageon

Raphaël Gétaz

Chivrageon 15, 1170  Aubonne

www.j-d-c.ch
+41 79 587 12 36


Tag 7
Abfahrt nach Allaman, Seefahrt Richtung Osten, Anstieg nach Lausanne und Besichtigung der Altstadt.
Distanz 25 km - Anstieg 250 m - Dauer 1h45

Alle Etappen der Fahrradroute können mit dem Zug abgekürzt oder ersetzt werden. Die Bahnhöfe in Nähe der Betriebe ermöglichen ein Transport mit den Fahrrädern z.B. bei schlechtem Wetter..

Über die Alpen und rundum die Schweiz
Zürich - Graubünden - Bodensee - Luzern - Locarno - Zürich

Tag 1
Ankunft in Zürich, Mittagessen in der Stadt, Zugfahrt nach Emprach (0Std31). Spaziergang bis zum Hof und Bau eines Schlosses aus Stroh.

Nacht 1 Puurehof im Rüedi

Ueli & Doris Pfister

Im Rüedi 10, 8427 Freienstein

www.imrueedi.ch

+41 79 437 91 66


Tag 2
Panoramafahrt  bis nach Scuol in Graubünden (3Std24) - Mittagspause in Scuol - Spaziergang zum Reitstall (oder mit dem Bus)
Nacht 2 Saloon San Jon

Brigitte & Men Prohaska,

San Jon, 7550 Scuol

www.sanjon.ch

+41 81 864 10 62

 

Tag 3

Reise von Scuol bis Richtung Bodensee (2Std40). Pause und Zugwechsel in Landquart.

Nacht 3 Heiterhof

Famille Freund-Brunner

Härdlistrasse 77, 9453 Eichberg
www.heiterhof.ch

+41 71 755 52 59

 

Tag 4
Fahrt bis zu Arbon-Seemoosriet am Bodensee (0Std46), Spaziergang am See.

Nacht 4  Strohhotel Bodensee
Elisabeth Stäheli & Co
Kratzern 39, 9320 Frasnacht

www.strohhotelbodensee.ch

+41 71 446 47 72

 

Tag 5
Reise bis nach Luzern
(2Std30) und Spaziergang am Vierwaldstätter See. Alpen-Überfahrt bis nach Vogorno (2Std39) im Tessin. Mittagessen in Luzern oder Locarno.

Nacht 5 Azienda Montana Odro

Tobias Bührer & Franziska Oertle
6632 Vogorno

www.odro.ch

+41 79 746 1900

 

Tag 6

Rückkehr in die Deutschschweiz (2Std45) mit Halt in Arth-Goldau, und Panoramasicht auf den Vierwaldstättersee.

Nacht 6 Lützelhof

Familie Dillier
Etzelstrasse 126, 8808 Pfäffikon-Freienbach

www.luetzelhof.ch

+41 55 420 21 93

 

 

Tag 7

Rückfahrt nach Zürich mit dem Zug (0Std35)

 

Alle Etappen der Zugroute können über www.sbb.ch geplant werden. Der Gesamtpreis für Tickets für einen Erwachsenen mit Halbtax liegt aktuell bei 169.40 CHF. Je nach Datum gibt es auch spezielle Offerten auf laposte.ch oder cff.ch.

 

 

 

Bern, 2. April 2018

Erfolgreiche «Klimanäschtli»-Aktion beglückt 33 Osternest-Finder mit Ferien auf einem Schweizer Bauernhof

33 Mal Freude und Ferienglück in der Schweiz. Dies ist die Bilanz der ersten schweizweiten «Klimanätschli»-Suche vom Ostersonntag. Überall warteten Familien, Kinder und Jugendliche auf den Osterhasen mit dem Klimanäschtli. Die Freude bei den Findern war gross: Sie profitieren von einem Feriengutschein von Agrotourismus Schweiz, einem leckeren Schokolade-Osterhasen von Lidl und tollen Klimatipps von myblueplanet. Eindrücke von der Osternestsuche sind hier festgehalten.

Bereits in den frühen Morgenstunden begaben sich am Ostersonntag in der ganzen Schweiz Menschen auf die Strasse, auf der nach einem ganz speziellen Osternest: dem «Klimanäschtli». Alle 33 Näschtli wurden gefunden. Sei es auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell, im schönsten Aussichtpark in Winterthur, hinter dem Bundeshaus oder am Genfersee. Die Finder können sich über einen Feriengutschein auf einem Schweizer Bauernhof von Agrotourismus Schweiz, einen leckeren Schokolade-Osterhasen von Lidl und Klimaschutztipps von myblueplanet freuen.

Über Facebook konnten die Suchenden und Finder ihre Klimanäschtli-Geschichte posten. So teilt eine Familie aus Luzern mit, dass ihren Kindern vor der Nase das Klimanäschtli aus einem Gebüsch weggeschnappt wurde. Als kleinen Trost erhielt die Familie jedoch eine «Extraübernachtung» auf einem Bauernhof.

Die grosse, schweizweite Klimanäschtli-Suche war ein Erfolg. myblueplanet und Agrotourismus Schweiz ist es gelungen, der Schweizer Bevölkerung Ferien in der Schweiz oder auf einem Schweizer Bauernhof schmackhaft zu machen. Dies ist im Vergleich zu Auslandsreisen nicht nur äusserst klimaschonend, sondern verspricht auch kurze Reisewege und abwechslungsreiche Erlebnisse direkt vor der Haustür.

Die «Klimanäschtli»-Aktion wird auch 2019 wieder durchgeführt.

Kontakt

Daniel Lüscher, Präsident myblueplanet, +41 79 303 02 17, daniel.luescher@myblueplanet.ch

Andreas Allenspach, Geschäftsführer Agrotourismus Schweiz, +41 31 359 50 30, andreas.allenspach@myfarm.ch

Informationen und Bilder

myblueplanet ist eine gemeinnützige, unabhängige Schweizer Klimaschutzorganisation. Sie entwickelt konkrete Massnahmen für den Klimaschutz im Alltag und vermittelt den Menschen damit, dass jeder einzelne zum Schutz des Klimas beitragen kann. myblueplanet hat das eine grosse Ziel, immer mehr Menschen für den aktiven Klimaschutz zu bewegen – «today together for tomorrow».

myblueplanet.ch    

 

Medienmitteilung vom 15. März 2018

Wer sucht, gewinnt! Am Ostersonntag wollen schweizweit 33 «Klimanäschtli» mit tollen Preisen gefunden werden.

Wer am Ostersonntag eines der 33 «Klimanäschtli» von myblueplanet und Agrotourismus Schweiz findet, wird nicht nur mit einem Schokoladen-Osterhasen belohnt, sondern auch mit einem Reisegutschein für klimafreundliche Ferien auf einem Schweizer Bauernhof. Pro Kanton ist mindestens ein Klimanäschtli versteckt, vornehmlich in der Nähe von Touristenattraktionen. Wo genau nach den Klimanäschtli zu suchen ist, verrät die Karte unter myblueplanet.ch/april

Um es vorweg zu nehmen: das ist kein Aprilscherz. Am Ostersonntag, dem 1. April 2018, warten 33 «Klimanäschtli» mit attraktiven Reisegutscheinen im Gesamtwert von 6'000 Franken darauf, gefunden zu werden. Zusammen mit Agrotourismus Schweiz wird myblueplanet am Ostersonntag in jedem Kanton schweizweit mindestens ein «Klimanäschtli» verstecken. Nebst den grossartigen Reisegutscheinen für Ferien auf einem Schweizer Bauernhof von Agrotourismus Schweiz, enthalten die Nester natürlich einen Schokoladen-Osterhasen und zwölf einfach umzusetzende Klimaschutz-Tipps von myblueplanet. Wer sich auf die Suche machen will, sollte sich vorab unter myblueplanet.ch/april über den genauen Standort der Klimanäschtli informieren.

Klimafreundliche Ferien in der Schweiz

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nahe liegt? Mit den Reisegutscheinen wollen myblueplanet und Agrotourismus Schweiz das Ferienland Schweiz der Schweizer Bevölkerung schmackhaft machen, beispielsweise mit Ferien auf dem Bauernhof. Wer mit seiner Familie, zu zweit oder alleine seine Ferien auf dem Bauernhof verbringt, erlebt allerlei spannendes, Erholung und Abenteuer. Agrotourismus Schweiz bietet für jeden Geschmack das Passende.

Wer seine Ferien in der Schweiz verbringt, ist ausserdem deutlich klimafreundlicher unterwegs. Die Distanz und das Transportmittel beeinflussen die CO2-Bilanz einer Reise massgeblich. Reist eine vierköpfige Familie von Zürich aus statt mit dem Flugzeug nach Mallorca mit dem Zug nach Grindelwald, verhindert sie den Ausstoss von 1'150 Kilogramm CO2 (vgl. energie-umwelt.ch).

Schweizer Agrotourismus im Aufwind

Von Kinderferien bis zur entspannten Wellness-Ferienwoche – schweizweit offerieren bei Agrotourismus Schweiz zahlreiche Bauernhöfe ganz individuelle Angebote. Begeistert vom vielfältigen Angebot und der Gastfreundschaft war auch die myblueplanet-Botschafterin und Ex-Miss Earth Schweiz Sarah Laura Peyrel, die im Sommer 2017 ihre Ferien auf Schweizer Bauerhöfen verbrachte. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Bauernhöfe Agrotourismus Schweiz angeschlossen und so die Erlebnisvielfalt für Ferien auf dem Bauernhof gesteigert. 

 

 

Medienmitteilung vom 1. Februar 2018


1. Gipfeltreffen Agrotourismus

Unter dem Motto „Wie können wir den Agrotourismus in der Schweiz organisieren, dass die Anbieter den grösstmöglichen Nutzen davon haben?“ trafen sich  
9 agrotouristische Organisationen aus allen Landes- und Sprachregionen der Schweiz zum 1. Gipfeltreffen Agrotourismus am 31. Januar 2018 in Brugg AG.

Der Einladung von Agrotourismus Schweiz und dem Schweizer Bauernverband folgten neun  agrotouristische Organisationen aus der Westschweiz, Tessin, Graubünden und der Deutschschweiz, eine Vertreterin eines Regionalparks sowie zwei Anbieterinnen von Ferien auf dem Bauernhof. Ziel des 1. Gipfeltreffens war, die Zusammenarbeit zwischen den agrotouristischen Organisationen zu koordinieren und zu optimieren, damit Synergien genutzt und das Potential der einzelnen Leistungsträger verstärkt werden können.

In einer ersten Runde wurden die Fakten und Sichtweisen der einzelnen Organisationen und ihrer Anbieter zusammengetragen. Mit Unterstützung der übrigen Teilnehmer wurden daraus gemeinsame Ideen und Lösungen erarbeitet. Schliesslich einigte man sich auf
7 Schwerpunkte, welche folgende Themenfelder beinhalten:

- Verkauf/Kommunikation
- Aus- und Weiterbildung
- Gesetzliche Rahmenbedingungen
- Partnernetzwerk
- Betreuung der Anbieter
- Angebotsentwicklung
- Qualitätsmanagement

Bei der Definition der Zuständigkeit der einzelnen Trägerschaften kristallisierte sich heraus, dass Aufgaben, welche die Nähe und den persönlichen Kontakt zu dem jeweiligen Anbieter erfordern („Betreuung der Anbieter“, „Angebotsentwicklung und -verkauf“) von den regionalen Agrotourismusorganisationen durchgeführt werden müssen. Nationale Themenbereiche wie „Vermarktung“, „Netzwerk mit Partnern“, „Gesetzliche Rahmenbedingungen“ und „Qualitätsmanagement“ sind Aufgaben von Agrotourismus Schweiz.

Zum Abschluss des 1. Gipfelgesprächs wurden zwei Arbeitsgruppen zu den Schwerpunktthemen „Gesetzliche Rahmenbedingungen“ und „Mitgliedersystem“ ins Leben gerufen, welche bereits im Frühling ihre Tätigkeit aufnehmen werden. Dabei geht es vor allem darum, die gesetzlichen Grundlagen für die Anbieter zu verbessern, zu vereinfachen und zu harmonisieren. Zusätzlich sollten zusammen mit Tourismusorganisationen agrotouristische Leistungspakete geschnürt werden, welche der Anbieter je nach Bedarf individuell nutzen kann.

Agrotourismus Schweiz wurde 2010 gegründet und ist die nationale Dachorganisation für agrotouristische Angebote in der Schweiz. Im Zentrum der Aktivitäten steht die Vermarktung von Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Gästebewirtung auf Bauernhöfen, welche über das elektronische Buchungsportal holiday.myfarm.ch und gruppenhaus.ch gebucht werden können.

 


Neuer Katalog & vieles mehr!

Der Katalog 2018 von Agrotourismus Schweiz ist da! In neuer Aufmachung und mit vielen neuen Angeboten lädt er ein zu Erholung, Abenteuer, Freude und Erlebnis auf dem Bauernhof !

Ferien auf dem Bauernhof? Abwechslungsreich und schnell gebucht! Mit knapp 200 Anbietern in der Deutschschweiz und sechzig Bauernfamilien in der Westschweiz reicht das Angebot von den Ufern des Genfersees bis hin zum Bodensee und Lago Maggiore. Landschaften und Unterkunftsmöglichkeiten, wie sie unterschiedlicher und spannender nicht sein können: Ferienwohnungen, Gruppenunterkünfte, Schlaf im Stroh, Gästezimmer mit Frühstück, Campingplätze, Tipis und Alphütten bieten den Gästen eine Erholung der besonderen Art.

Blättern Sie jetzt im neuen Katalog und entdecken Sie auf 96 Seiten alles über Ihre gewünschte Unterkunft. Piktogramme, Farbfotos und Abbildungen informieren ausführlich über das Angebot und erleichtern die Auswahl.

Neu 2018: Alle Angebote sowohl für die Direktreservierung beim Anbieter als auch über die Internet-Reservierungsplattformen e-domizil und gruppenhaus.ch sind jetzt in einem Katalog zusammengefasst. Neu konzipiert, frisch und dynamisch zeigt sich auch die neue Website  von Agrotourismus Schweiz myfarm.ch.

Ebenfalls im Brennpunkt stehen die Bemühungen um einen nachhaltigen, ressourcen- und umweltschonenden Tourismus. In Zusammenarbeit mit der Klimaschutzorganisation myblueplanet wird Agrotourismus Schweiz am Ostersamstag 60 Osternester an prominenten Standorten verstecken, die mit je einer Übernachtung und Frühstück für eine Person geschmückt sind. Um den nachhaltigen Tourismus weiter auszubauen, wird in Zusammenarbeit mit The Fair Traveller eine „Agrotourismus-Tour“ durch organisiert, welche zu Fuss, per Velo oder mit dem öffentlichen Verkehr erlebt werden kann.

Kostenlose Bestellungen des Unterkunftsverzeichnis erfolgen über die Homepage von Agrotourismus Schweiz www.myfarm.ch; Alle Angebote sind ebenfalls online verfügbar. Kostenlose Exemplare sind auch erhältlich bei den Partnern von Agrotourismus Schweiz, Tourismusbüros sowie auf Messen und Ausstellungen.

https://www.myfarm.ch/de/service/broschueren

 

 

Bauernhof-Ferien mit Agrotourismus Schweiz

 

 
Ferien auf dem Bauernhof im Trend

Ferien auf dem Bauernhof werden immer beliebter. Je urbaner und verdichteter die Wohnstrukturen, je höher der Erwerbsanteil beider Eltern, desto grösser der Wunsch und die Sehnsucht der Erziehenden, ihren Kindern das authentische und naturverbundene Leben auf dem Lande zu zeigen. 

Der Hof mit den vielen Tieren, die intakte Natur und die idyllischen Landschaften, weit weg von Konsum und Hektik, der strukturierte Tagesablauf und die gesunde Ernährung mit regionalen Erzeugnissen bieten den Kindern und Erwachsenen Abenteuer und Sinnlichkeit pur. Oft wird der Bauernhof als Entschleuniger vom Städte- oder Badeurlaub genutzt, als letzte Etappe auf der Rückfahrt aus dem Ausland. Akklimatisation und Regeneration vor dem Start in den hektischen Alltag. Sehr beliebt sind auch jene Betriebe, welche Reit- und Kinderferien ohne Elternbegleitung anbieten. So kann man die langen Sommerferien überbrücken, denn die Eltern haben oft nicht die Möglichkeit, ihren Nachwuchs während den ganzen Ferien zu begleiten oder zu beschäftigen.

Vergleicht man die Buchungszahlen, welche über das elektronische Reservationssystem von e-domizil abgeschlossen wurden, stellt man jedoch fest, dass es vor allem Erwachsene (92%) sind, welche ihren Urlaub auf einem Bauernhof verbringen. Nebst Ferienhäusern und –wohnungen kann man seit 2017 sogar Zimmer elektronisch buchen. Nebst der Landidylle und der Abgeschiedenheit gibt es bei vielen Betrieben die Möglichkeit, dem Landwirt bei der täglichen Arbeit über die Schultern zu blicken oder je nach Fähigkeiten selber beim Säen und Ernten, Füttern und Reinigen mitzuhelfen. Die körperliche Herausforderung, die Abwechslung vom Alltag, der Rhythmus der Natur, der direkte Kontakt zu Tier und Mensch sind sowohl Reiz als auch Herausforderung, sich freiwillig den ungewohnten geistigen und körperlichen Aktivitäten zu stellen. Der Landwirt übernimmt dadurch immer stärker die Rolle des Animators und Reiseführers. Er schlüpft aber auch automatisch in die Rolle des Botschafters für die Landwirtschaft, um das Bewusstsein für den vielfältigen und teils hoch technisierten Berufsstand sowie dessen Erzeugnisse zu fördern.

Durchaus lukrativ und eine neue Herausforderung für den Landwirt könnte die Organisation von Kursen oder Weiterbildungsseminare für Jugendliche und Erwachsene werden. Die Felder, Plantagen, Wald und Garten, aber auch Tiere, bieten unendlich viele Möglichkeiten, um Aktivitäten und Wissen zum Thema Natur und Landwirtschaft zu vermitteln. Anbau, Pflege und Ernte, Veredelung und Verarbeitung der Rohprodukte, Zubereitung zu Getränken und Gerichten, Herstellung von Natur- und Kosmetikprodukten, all das bietet die Erlebniszone Landwirtschaft. Und ganz zum Schluss kommen Verköstigung und Genuss zum Tragen. Nebst der Mitarbeit und Weiterbildung gibt es aber immer mehr Anfragen von Firmen und Vereinen für Personal- und Teambildungsanlässe sowie  Weiterbildungs- und Führungsseminare. Bauernhofführungen mit Apéro, Geburtstagspartys, Trekking bis hin zu Bauernhofolympiaden sind hoch im Trend und sichern dem Landwirt ein willkommenes Zusatzeinkommen. Der Direktverkauf von hofeigenen Produkten schliesst den Agrotourismus-Zyklus erfolgreich ab.

Agrotourismus Schweiz wurde 2010 gegründet und ist die nationale Dachorganisation für agrotouristische Angebote in der Schweiz. Im Zentrum der Aktivitäten steht die Vermarktung von Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Gästebewirtung auf Bauernhöfen, welche über die elektronische Buchungsportal myfarm.holidaybooking.ch gebucht werden können.

Informationen
Agrotourismus Schweiz, Brunnmattstr. 21, 3007 Bern, Tel. 031 359 50 30,
info[at]myfarm.ch, www.myfarm.ch

Bern, im August 2017