Kunst

​Daniela Keiser. Oregano

Bündner Kunstmuseum, Chur

Für das Kunstmuseum gestaltet Keiser eine multisensorische begehbare Installation. In grossen Fotografien bezieht sie sich auf eine indische Kunstform, bei der Muster auf den Boden gezeichnet werden.

Daniela Keiser ( *1963 ) lotet in ihren Arbeiten seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens unterschiedliche Darstellungsformate aus. Im Fokus steht dabei die Beziehung zwischen Bild, Sprache und Text. Ihre grossangelegten Installationen beziehen oft den ganzen Raum mit ein. Daniela Keisers Werke entstehen meist im Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Kulturen und anderen Sparten wie Musik, Literatur und Architektur.
Für das Bündner Kunstmuseum gestaltet sie eine multisensorische begehbare Installation. In grossen Fotografien bezieht sie sich auf eine traditionelle indische Kunstform, bei der Muster auf den Boden vor Hauseingängen gezeichnet werden. In den Mustern sind Zeichen zu erkennen, deren Bedeutung aber verborgen bleibt.
Der ganze Boden des Ausstellungsraumes ist zudem bemalt und lädt zum Nachdenken, zu Gesprächen und zum Austausch ein. Dabei spielt die Gebärdensprache als fünfte Landessprache eine zentrale Rolle. Das Labor des Bündner Kunstmuseums wird so zu einem sozialen Raum, in dem verschiedene Kommunikationsformen verhandelt werden.

Datum

Bis  5.7.2026  
jeweils Di, Mi, Fr, Sa, So   10:00 - 17:00 Uhr
jeweils Do   10:00 - 20:00 Uhr

Adresse

Bündner Kunstmuseum
Bahnhofstrasse 35
7000 Chur

Kontakt

Kategorie

  • Kunst

Art der Ausstellung

  • Sonderausstellung

Webcode

www.myfarm.ch/KFYbHB